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Neue Ladesysteme für Elektroautos

automatisierte Ladetechnologien

Weitere InteressentInnen: e-Lugitsch, pro eDrive, Eco Trade GmbH

Erläuterung einer aktuellen Problemstellung

Das Laden eines Elektroautos ist nicht immer so einfach. Stecker trifft Steckdose – was soll daran so schwierig sein? Lässt man sich unvorbereitet in den E-Mobilitäts-Trend ein, kann es sehr schnell passieren, dass man beim Laden des Elektroautos von so manchen Problemen überrascht wird. Sehr oft wird man bei falscher Anwendung mit der Anzeige „Ladeanschluss prüfen“ konfrontiert. Bei dieser Fehlermeldung wird oftmals auf eine elektrische Störung oder ein defektes Ladekabel hingewiesen. Hat man es dann auch noch eilig, ist es sehr unangenehm mit dem Ladekabel dann an den verschiedenen Steckern und Ladesäulen herumhanteln zu müssen.

Erläuterung der Geschäftsidee

Die Automobilindustrie beschäftigt sich aufgrund der oben dargestellten Problemstellung schon seit einiger Zeit mit diesem Problem und forscht im Bereich automatisierten Ladetechnologien. Hierbei unterscheidet man im Wesentlichen zwischen dem induktiven Laden, den Batteriewechselsystemen und roboterbasiertes Aufladen. Das induktive Laden beschreibt ein drahtloses System, der Nachteil dabei ist eine eingeschränkte Ladeleistung und damit verbundene Energieverluste. Bei Batteriewechselsystemen spricht man vom Austausch voll aufgeladener Batterien, der Nachteil hierbei ist die schwierige Fahrzeugintegration (man benötigt dabei stets eine Fachwerkstätte) und somit eine kostspielige Lademöglichkeit und Infrastruktur. Bei der dritten Variante, dem roboterbasierten Aufladen, ist eine hohe Ladeleistung möglich, der Vorteil ist auch das komfortable Laden, welches zugleich mit einem automatisierten Parken kombinierbar ist. Daher werden zukünftig viele Forschungen in diesem Bereich gemacht.

Neben den Forschungen im E-Mobilitäts-Cluster, tut sich hier auch ein breiter Markt für regional ansässige KMU’s auf. Es ging aus den Workshops deutlich hervor, dass es zunehmend wichtiger für regionale KMU’s ist, die Vielfalt an innovativen Mobilitätsangeboten besser sichtbar und zugänglich zu machen. Ziel ist es, Angebote mit einem „single point of access“ zu entwickeln. Ein gutes Beispiel hierfür ist der bereits breit bekannte „NRG Kick“, der auch im Rahmen des Projektes „E-SME“ des Öfteren vorgestellt und auch eingesetzt wurde. Hierbei handelt es sich um ein intelligentes Laden an jeder Steckdose mit einer automatischen Adaptererkennung, was unweigerlich den Komfort jedes eDrivers steigert. Ebenso ist ein Fehlerstromschutz integriert, die Ladung kann auch jederzeit per App via Bluetooth Ladedaten eingesehen und gesteuert werden.

Erwarteter Mehrwert für mögliche Kunden

Vom Kunden wird ein komfortables und schnelles Laden gewünscht, welches nicht sehr kostspielig ist und auch nicht mehr Platzbedarf im E-Fahrzeug benötigt.

Ausblick auf Marktchancen

Gerade hinsichtlich Ladetechnologie werden noch enorme Fortschritte möglich und auch notwendig sein, um den Durchbruch in der E-Mobilitätsbranche zu schaffen. Zahlreiche Forschungen in diesem Bereich zeigen, dass hier auch noch viel Potential möglich ist und die Zukunft sich auch einer komfortablen E-Mobilitätsbranche widmen kann.


 
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