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E-mobile Pannenhilfe

vom ÖAMTC

Weitere InteressentInnen: IBIOLA, EROM GmbH

Erläuterung einer aktuellen Problemstellung

Es gibt vereinzelt Meinungen von Personen, dass der öffentliche Pannendienst zurzeit noch unzureichend in Bezug auf E-Fahrzeug geschult wird. Passiert einem E-Auto-Besitzer eine Panne oder ein Unfall mit einem E-Fahrzeug, kann dies zu erheblichen Komplikationen in der Pannenhilfe führen. Unter anderem stellt sich die Frage, ob der Pannendienst mit einem brennenden E-Fahrzeug richtig umgehen kann und die unterschiedlichen Typen an E-Fahrzeugen hinsichtlich Abschleppdienstes erkennt.

Erläuterung der Geschäftsidee

Um das Sicherheitsbedürfnis stillen zu können, wurde beim Innovationsforum für E-Mobilität die Frage nach einer „e-mobilen Pannenhilfe“ als Geschäftsidee gestellt. ÖAMTC als Experte für Pannenhilfe in Österreich hat uns dazu folgende Antwort geliefert: Im Vergleich zu normalen Verbrennungsmotoren kann beim ÖAMTC keine überdurchschnittliche Häufung der Pannenfälle festgestellt werden. Besondere Vorfälle mit Elektrofahrzeugen sind bis dato keine bekannt. Wir haben beim ÖAMTC im Rahmen von Firmenmitgliedschaften und auch privaten Mitgliedschaften Elektrofahrzeuge geschützt. Die Betreuung dieser Fahrzeuge weist bei den herkömmlichen Anlassfällen keine Besonderheiten auf und liegen im üblichen Ausmaß der Pannenhäufigkeiten. Im Bereich von Firmenmitgliedschaften gibt es eine Häufung von Einsätzen mit dem Grund „Batterie/Akku leer“. Das resultiert aber zumeist aus Anwendungs- und Handhabungsfehler der Fahrer. In diesen Fällen wird aber seitens des ÖAMTC auch im Rahmen der Mitgliedschaft geholfen. Der ÖAMTC Steiermark hat bereits 2015 alle Techniker die in der Pannenhilfe und im Prüfdienst tätig sind im Umgang mit Hochvoltfahrzeugen geschult. Natürlich war und ist Elektromobilität auch bei allen anderen technischen Schulungen ein Themenschwerpunkt und fließt in die Schulungen ein. Der ÖAMTC bietet Mitgliedern mit Elektro- oder Hybridfahrzeugen natürlich jetzt schon alle Serviceleistungen, die auch Mitglieder mit normalen Verbrennungsmotoren haben, an. Hier ein Auszug aus den technischen Leistungen für alle Fahrzeuge: Pannenhilfe, §57a-Begutachtung (Pickerl), Kauf-Überprüfung (Ankaufstest), Sicherheits-Überprüfung, Klimaanlagen-Überprüfung, Fahrwerks-Überprüfung, Motor- & Steuergerätediagnose, Windschutzscheiben-Service, WINTERFIT-Überprüfung, Ultraschall-Verdampfer-Desinfektion, Licht-Überprüfung, Urlaubs-Überprüfung. Die Vorgehensweise einer Brandbekämpfung, bei einem Fahrzeug mit Hochvolttechnik ist abhängig von der verbauten Batterietechnik. Gefahrensituationen ergeben sich vor allem bei groben mechanischen Beschädigungen wie zB einer Durchdringung einer Hochvoltbatterie mit einer Metallstange oder ähnlichem. Für das Löschen von Elektroautos bei Bränden gibt es umfassende und eigene Hinweise und Anleitungen.

Erwarteter Mehrwert für mögliche Kunden

Eine zusätzliche speziell ausgebildete e-mobile Pannenhilfe würde das Sicherheitsbedürfnis potentieller E-KundInnen stillen.

Ausblick auf Marktchancen

Es stellt sich die Frage, ob für den Alltag genügend Bedarf für eine solche Geschäftsidee besteht. Viele Dienstleistungen werden ohnehin von den öffentlichen Pannendiensten abgedeckt, welche auch hinsichtlich E-Mobilität geschult werden. Der ÖAMTC bietet Mitgliedern mit Elektro- oder Hybridfahrzeugen natürlich schon jetzt alle Serviceleistungen, die auch Mitglieder mit normalen Verbrennungsmotoren haben, an.


 
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